Vom Lehrer zum Lerntherapeuten

Der Lerntherapeut Michael Schneider ist im Erststudium Grund-, Haupt- und Realschullehrer mit den Fächern Mathematik, Deutsch und Physik, im Zweitstudium Förderschullehrer für Kinder von 6 bis 16 mit Sinnesstörungen.
Er hat das Fach Mathematik mehr als 40 Jahre in allen Schulstufen und Schulformen, von der 1. bis zur 10. Klasse, unterrichtet und dabei sehr viele Rechenprobleme von Kindern und Jugendlichen kennengelernt. Die »interessanten« und »originellen« Rechenwege der Kinder haben ihn schon immer fasziniert und er hat sich intensiv mit diesen ver-rückten! Rechenoperationen auseinandergesetzt, in der Fachliteratur nach Erklärungen gesucht und spezielle Fortbildungen besucht. Gleichzeitig hat er mit den Kindern in vielen Förderkursen praktisch gearbeitet und erkannt, dass ganz, ganz vielen Schülerinnen und Schülern erfolgreich geholfen werden kann.
Als ausgebildeter Förderschullehrer kann und darf er außerdem sämtliche Schulleistungs- und Arbeitsverhaltentests kompetent durchführen, auswerten und interpretieren. Aus den objektiven Ergebnissen und seinen persönlichen Beobachtungen erstellt er einen auf das Kind maßgeschneiderten Trainings- und Therapieplan [5] und führt diesen konsequent durch.

Aus seinen langjährigen Erfahrungen entwickelte sich
das »Stolperstein-Konzept«:

  1. Eine Therapie ist dann am erfolgreichsten, wenn sie im Einzelunterricht erfolgt. Die Rechenstörungen [10], das Arbeitstempo und die Auffassungsgabe der Kinder sind zu individuell und zu vielfältig. Nur in der Eins-zu-Eins Betreuung im wöchentlichen Takt können die Schwierigkeiten genau im richtigen Tempo mit den passenden Schwerpunkten behandelt werden. Hinzu kommt die zwingend notwendige kontinuierliche, persönliche und verlässliche Ansprache und Unterstützung durch den Therapeuten.

  2. Eltern und Kind müssen miteinander lernen und üben. Nur mit ihrer aktiven Mithilfe ist ein Erfolg überhaupt erst zu schaffen, da täglich 10/15 Minuten lang trainiert werden muss. Hierzu schreibt der Therapeut ganz genau vor, wie gearbeitet wird. Dazu dienen die zehn Minuten Elterngespräch am Ende jeder Therapieeinheit. Die Übungen werden so genau erklärt, dass sie ohne Probleme von jedem Elternteil durchgeführt werden können.

  3. In den allermeisten Fällen liegen die Störungen bereits im Fundament des mathematischen Denkens und Operierens. Das bedeutet, dass nicht nur alte und falsche Vorstellungen beseitigt, sondern auch ganz neue Grundlagen aufgebaut werden müssen. Die Kinder erhalten eine komplett neue Struktur ihres inneren mathematischen Systems.

Das Grundprinzip des Stolperstein-Konzepts ist also:
Individuelle Diagnostik
0> individueller Förderplan
0> individuelle Materialien
0> individuelles Training
0> individuelle Reflektion
0> individuelle Anpassung der Therapie.

WICHTIG: Zu jedem Zeitpunkt wissen alle Beteiligten Bescheid über die kleinen und großen Fortschritte und Erfolge der Therapie. Durch dieses ständige Feedback entstehen bei allen Beteiligten eine hohe Motivation und der Wille, nicht stehen zu bleiben, sondern weiter den eröffneten, neuen Weg zu gehen.


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Villa Stolperstein
Lerntherapeutische Praxis
für Rechenstörungen
Gerhart-Hauptmann-Str. 19
65549 Limburg/Hessen
Telefon 06431 - 946722

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