Anmerkung 10

Rechenstörung contra Rechenschwäche
In deutschsprachigen Werken sind für das Phänomen des Nicht-Rechen-Könnens überwiegend die Begriffe Dyskalkulie, Rechenschwäche, Arithmasthenie, Rechenstörungen und Rechenschwierigkeiten zu finden. Manchmal werden diese sogar gleich gesetzt und nicht unterschieden.
Wenn ein Kind »schwach« ist, dann erhält es eine Eigenschaft zugeschrieben. Es wird also eine »Schwäche« des Kindes (!) benannt. Die Ursachen der Probleme beim Rechnen liegen aufgrund meiner Erfahrungen aber in der Regel nicht beim Kind. Deshalb benutze ich lieber die neutralen Begriffe: Rechenstörung oder Rechenschwierigkeit. Diese kann man an den gemachten Fehlern erkennen und mit passgenauem Training beseitigen.
Vgl. hierzu: Wehrmann, Michael:
»Qualitative Diagnostik von Rechenschwierigkeiten«,
Berlin 2003, S. 71/72

Um den Regeln der Suchmaschinen (und den Suchgewohnheiten der Betroffenen) zu entsprechen, benutze ich auf dieser Website (leider) auch das Schlüsselwort »Rechenschwäche«.


Logo, lerntherapeutische Praxis für Rechnstörungen