Kindliche Logik führt zu Stolpersteinen,
die das »richtige Rechnen« verhindern

Betrachten wir unter dem Blickwinkel kindlicher Logik die gerechneten Aufgaben: Hier meine Erläuterungen bzw. die Aussagen der Kinder.


16 – 3 = 14 Zählfehler um eins
Hier liegt eine falsche Zahlvorstellung zugrunde. Die Zahl wird als Anfangspunkt gesehen und direkt von diesem aus gezählt: 16, 15, 14 = drei Schritte = Ergebnis 14.


53 – 18 = 45 Richtungsfehler
»Es sind nur 3 da, ich kann von 3 keine 8 wegnehmen. Also muss ich 8-3 rechnen und dann 10 wegnehmen.«


45 x 5 = 45 Wirkungsfehler
Eine Zahl der Aufgabe beeinflusst so stark die Wahrnehmung und das rechnerische Denken, dass genau diese einfach als Ergebnis notiert wird.


16 – 12 = 14 Kein Bewusstsein des Zehnersystems bzw. Positionssystems
»Ich rechne 6 – 2 = 4, mit der 1 passiert nichts, die bleibt.«


( 3 ) – 5 = 2 Platzhalter sind eine neue Rechenart
»Da muss ich von hinten nach vorne rechnen, sonst geht das ja nicht.«


43 + 52 = 86 Verrutschtes Addieren, Stellenwertsystem unverstanden
Innen mit innen und außen mit außen plus rechnen. Weil + gerechnet wird, kommt die größere Zahl nach vorne.


46 liegt zwischen den Nachbarzehnern 30 und 50
Obwohl –zig gesagt, wird die 4 als Einer gedacht: Vor der 4 kommt die 3, nach 4 die 5. –zig muss man aber sagen, also liegt 46 zwischen 30 und 50.


63 < 49
9 ist die größere Zahl. Dann ist 49 größer.


9 x 5 = 54 Zifferndreher
Die Zahl wird so geschrieben wie gesprochen.


Das Ergebnis dieser Betrachtung >>>




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für Rechenstörungen
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Der Stolperstein
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